
Wahrnehmung, Sensomotorik und Handlungsplanung sind die Voraussetzungen dafür, dass Kinder im Kita-Alltag gut zurechtkommen können. Gibt es in diesen Bereichen Lücken, zeigen Kinder Verhaltensweisen, die uns im pädagogischen Alltag an unsere Grenzen bringen. Trotz wiederholter Ermahnungen, klarer Regeln und pädagogischer Begleitung scheint sich wenig zu verändern.
In meiner ergotherapeutischen Praxis werden viele Kinder aufgrund von Verhaltensproblemen vorgestellt: mangelnde Konzentration, impulsives Verhalten, das Verletzen anderer Kinder, Schwierigkeiten beim Zuhören im Sitzkreis, Probleme beim Umsetzen von Anweisungen und andere Regelverstöße.
Dabei zeigen sich immer wieder Schwierigkeiten in denselben grundlegenden Bereichen:
- Gleichgewichtsanpassung und Rumpfstabilität
- Blicksteuerung und visuelle Wahrnehmung
- Geschicklichkeit und Bewegungsdifferenzierung
- Gespürte Interaktion und Handlungsplanung
Ziele des Workshops:
- Herausforderndes Verhalten aus einer anderen Perspektive betrachten
- Schwierigkeiten in sensomotorischen Bereichen erkennen
- Konkrete Ideen für die Gestaltung von Spiel- und Bewegungsangeboten zur Förderung grundlegender Fähigkeiten mitnehmen
Christine Erlinger-Sontag begleitet in ihrer Ergotherapie-Praxis seit 30 Jahren Kinder und ihre Familien. In ihrer Arbeit verbindet sie vielfältige Therapiemethoden miteinander, darunter Sensorische Integration, gespürte Interaktion nach Affolter, CO-OP (kognitive Orientierung bei Alltagsaktivitäten), Logotherapie nach V. Frankl.
Auf ihrer Website „Ergoson“ bietet sie ihre Begleitung seit 2025 auch online an.
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